Prenzlauer Berg

Der Prenzlauer Berg, auch "Prenzlberg" genannt, ist ein gutsituierter Szenebezirk Berlins. Die „Besiedelung“ setzte hier gleich nach der Wende ein, daher ist Prenzlauer Berg Vorreiter aller Szenebezirke.​ Nach wie vor zieht der Prenzlauer Berg junge Leute und alternative Lebensformen an, vornehmlich Studenten und Künstler. Gewisse Kieze sind aber mittlerweile nur noch für Gutbetuchte erschwinglich. ​Dafür machen zahlreiche trendige Cafés, Kneipen, Clubs, Restaurants, Bars, Galerien, Theater den Tag zur Nacht und lassen den Bezirk zum Touristenmagnet werden.

Dieses Interesse am Prenzlauer Berg, der noch vor 20 Jahren ein heruntergekommenes Viertel war, rührt wohl von dem schönen Wohnflair her. Prenzlauer Berg ist das größte Gründerzeit-Altbaugebiet Deutschlands. Malerische Plätze und Straßenzüge sind hier keine Seltenheit.
 

Einwohneranzahl:

Prenzlauer Berg als Bezirk hat mit 163.481 Einwohnern (Stand 2018) die Dimension einer eigenen Großstadt auf dem relativ kleinen Gebiet von 10,955 km². Die Bevölkerungsdichte gehört mit 14.923 Einwohnern/km² zu den höchsten in Berlin.
 

Durchschnittsalter:

Die Bezirksregion Prenzlauer Berg war 2018 mit einem Altersdurchschnitt von 38,0 Jahren nach der Bezirksregion XIII (Helmholtzplatz) die „zweitjüngste“ des Bezirks.

Zuzüge:

Berlin wächst. Fast 8% mehr Menschen als heute (Stand 2016) werden in 15 Jahren in der Stadt leben, so lautet die vorsichtige Prognose des Landes. Für den Bezirk Prenzlauer Berg ist die Prognose doppelt so hoch. Das ist keine neue Entwicklung, denn schon lange wächst der Bezirk überdurchschnittlich, besonders beliebt ist er wegen seines guten Rufs bei jungen Familien. Nach einer Umfrage von „Prenzlauer Berg Nachrichten“ sagten die meisten der Befragten (77 %) aus, dass sie nach 1990 in den Bezirk kamen. 44% war der Anteil jener, die erst nach 2000 herzogen.​